Der letzte Eintrag in der Chipzentrale kam aus Nigeria - Eingetragen wurde ein Tier mit dem Namen » Maunt «
Trag deinen Hund od. deine Katze jetzt ein!
Einen Hund kauft man nicht aus einer Laune heraus.

So verbessern Hunde nachweislich die Lebensqualität der Menschen

Sie sind im Begriff, Ihr Leben zu ändern. Ja, Sie haben richtig gelesen. Glauben Sie mir, als Ihr vierbeiniger Mitbewohner, wird das neue flauschige Familienmitglied Ihr Leben und das Ihrer Familie positiv verändern.

Menschen, die nie im Besitz eines Hundes waren und mit Hunden nichts am Hut haben, können die Liebe und Freundlichkeit eines Hundes nicht verstehen. Für viele Menschen sind Hunde leider nicht mehr als Tiere die Gehsteige verunreinigen, Kinder beißen und stinken.

Dabei meinen es die Hunde doch so gut mit uns Menschen.

So verbessern Hunde nachweislich die Lebensqualität der Menschen. Mehr noch, Hunde retten sogar Leben. Ob als Lawinenhund, Rettungsschwimmer oder als „Arzthelfer“ mit dem richtigen Riecher für Krebsgeschwüre im Frühstadium. Im Moment läuft sogar die Ausbildung zum Erscnüffeln von COVID-19 infizierten Personen. Hunde dienen dem Menschen täglich in vielerlei Hinsicht. Und sie tun das gerne. Und das schon seit Jahrhunderten. Wir Menschen sollten ihnen dafür dankbar sein und dem lieben Tier das Leben so angenehm wie möglich machen. Dann werden auch wir davon profitieren.

Die Anschaffung eines Hundes sollte aus vielerlei Gründen gut überlegt sein.

Man kauft einen Hund nicht mal ebenso im Vorbeigehen. Ein Hund ist ein Lebewesen und hat das Recht auf ein gesundes Leben und eine gute Erziehung. So schreibt das Gesetz beispielsweise vor, dass Hunde artgerecht gehalten werden sollen. Aber es gibt noch weitaus mehr zu bedenken, um zum Hundeglück zu gelangen.

Denn die meisten Fehler werden nicht erst bei der Haltung oder der Erziehung gemacht, sondern vor allem im Vorfeld der Überlegungen zur Anschaffung sowie bei der Anschaffung bzw. dem Kauf selbst.

Zahlreiche Menschen sind sich nicht im Klaren darüber, dass ein Hund Kosten verursacht, Schmutz ins Haus bringt, regelmäßige Betreuung bzw. Aufmerksamkeit und Auslauf benötigt. Es ist unglaublich, wie viele Hundebesitzer ich schon beim Gassi gehen getroffen habe, die Ihren Hund „gefunden“ haben.

Ihre Hunde wurden entweder angeleint an einen Baum vorgefunden, waren zugelaufen oder aus dem Tierheim geholt worden. Warum? Weil die Hundehalter keine Verantwortung mehr übernehmen wollten. Weil sie sich die Sache vorher nicht gut überlegt haben. Deshalb werde ich niemals müde, an Sie, liebe Leser, zu appellieren, sich die Anschaffung eines Hundes gründlich zu überlegen. Ich tue das in Ihrem und im Interesse der Hunde.

Sollten Sie sich jedoch für einen Hund entscheiden, seien Sie wachsam bei der Suche nach dem geeigneten Vierbeiner!

Überlegungen vor der Anschaffung eines Hundes
Einen Hund kauft man nicht aus einer Laune heraus.

Viele gutgläubige Hundefreunde fallen auf skrupellose Hundehalter herein. Sie bezahlen viel Geld und erhalten einen kranken Hund, der hohe Kosten und unendliches Leid verursacht (Leid auch für Sie). Die Ratschläge in diesem und kommenden Artikeln dienen dazu, sich vor solchen Händlern zu schützen. Gleichzeitig erhalten Sie wertvolle Tipps, wie Sie auf den richtigen Hund kommen.

Nach diesen Schwerpunkten erfahren Sie in den folgenden Artikeln auch allgemeine Tipps und Hinweise zu den weiteren Vorbereitungen, die getroffen werden müssen, bevor der neue Mitbewohner bei Ihnen einzieht.

Wenn Sie unsere Artikel zu diesem Thema gelesen haben, steht dem gemeinsamen Hundeglück nichts mehr im Wege.

In regeläßigen Abständen werden wir in Zukunft Artikel zu folgenden Themen veröffentlichen:

  • welche Überlegungen Sie vor der Anschaffung eines Hundes anstellen sollten
  • wo Sie den Hund finden, der zu Ihnen passt
  • was Sie in Sachen „Erziehung“ unternehmen sollten
  • was Sie alles an Zubehör benötigen, bevor der kleine Welpe bei Ihnen ins Haus einzieht
  • was ein Hund frisst und was nicht

…und viele weitere Tipps und Tricks die Sie bei der Betreuung Ihres Lieblings unterstützen.

Überlegungen vor der Anschaffung eines Hundes

Einen Hund kauft man nicht aus einer Laune heraus.

Er ist kein Mitbringsel und erst recht kein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.

Hunde sind Lebewesen mit Bedürfnissen! Sie benötigen eine artgerechte Haltung. Dazu gehört beispielsweise ein Zuhause, Erziehung (nicht nur in der Hundeschule) eine Familie, Pflege, Zuneigung u.v.m. Ein Hund sollte wie ein gleichberechtigtes Familienmitglied gesehen werden. Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, klären Sie, ob das Umfeld für ein weiteres Familienmitglied geeignet ist.

Klären Sie folgende Fragen:

Lässt der Mietvertrag einen Hund zu?
Sind die Wohnung bzw. das Haus geeignet und groß genug für einen Hund?
Passt der Hund zu den übrigen Familienmitgliedern?


Denken Sie in diesem Zusammenhang auch an die Hundeallergie, unter der manche Menschen leiden. Ein Hund bringt Schmutz und Haare in die Wohnung. Gelegentlich richtet ein Hund auch mal ein kleines Chaos an und bringt Unordnung ins Haus. Fragen Sie sich, ob Sie das alles in Kauf nehmen können. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass ein Hund 10 bis 20 Jahre bei Ihnen lebt.

Bevor Sie sich einen Hund zulegen, studieren Sie die unterschiedlichen Rassemerkmale und die Charakteristika von Hunden. Überlegen Sie, welcher Rassehund bzw. welche Art von Mischlingshund zu Ihnen und Ihrer Familie passt (bei Kindern z.B. eher ein besonders kinderfreundlicher Hund wie z.B. Golden Retriever, Labrador, etc.).

Ein besonders kinderfreundlicher Hund

Denken Sie ebenfalls über die Größe nach. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang auch, dass Hunde entsprechenden Auslauf benötigen (nach Rasse und Größe unterschiedlich). Ein Garten allein genügt nicht.

Im Prinzip ist es egal, ob Sie in einer Etagenwohnung wohnen oder in einem Haus mit Garten. Hunde benötigen Bewegung und müssen mehrmals täglich Gassi gehen!

Ein Hund ist kein Prestigeobjekt, sondern ein verlässlicher Freund und Partner, der sehr viel Liebe und Zuneigung benötigt. Überlegen Sie, ob Sie dafür über ausreichend Zeit verfügen. Hunde benötigen neben Bewegung (geistige) Beschäftigung (z.B. Spiel, Sport in einer Hundeschule). Planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden täglich für Ihren Hund ein.

Ein Hund sollte möglichst nicht längere Zeit allein zu Hause gelassen werden. Kein Hund ist gerne allein. Am wohlsten fühlen sich Hunde, wenn Sie mit ihrem Rudel bzw. Ihren Familienmitgliedern zusammen aktiv sein können. Sollten Sie beispielsweise beruflich zu eingespannt sein und nur über sehr wenig Zeit verfügen, dann lassen Sie vom Hundekauf ab. Auch in Sachen Urlaubsplanung muss der Hund berücksichtigt werden. Im Idealfall kommt er mit (worüber er sich wohl am meisten freuen würde), oder Sie benötigen eine vernünftige Bleibe, wie z.B. eine Hundepension oder Ähnliches.

Denken Sie daran, dass sehr viele Hunde im Tierheim sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Vielleicht schauen Sie erst dort einmal vorbei. Wenn Sie sich für einen Rassehund beim Züchter entscheiden, gucken Sie nicht aufs Geld. Billige „Rassehunde“ sind oft gar keine Rassehunde, sondern entstammen einer Wildzucht. So niedlich die kleinen Welpen von unseriösen Züchtern auch aussehen, viele von ihnen sind sehr krank und haben keine hohe Lebenserwartung. Was Sie an preiswerten Anschaffungskosten bezahlen, müssen Sie später unter Umständen in mehrfacher Höhe in Tierarztkosten investieren (neben Zeitaufwand und Stress).

Darum: Geben Sie lieber mehr Geld für einen gesunden Rassehund aus!

Im Artikel “Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie sich einen Hund anschaffen” haben wir für Sie eine kurze Zusammenfassung der durchschnittlichen Kosten, die bei der Haltung eines Hundes anfallen, aufgelistet.

Mit der Haltung eines Hundes kommen aber auch einige Pflichten auf Sie zu, welche das sind, können Sie im Beitrag “Welche Pflichten habe ich als Hundehalter?” nachlesen.