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Die 19 besten Tipps wie Sie Ihrem Hund die Angst vor der Sylvesterknallerei nehmen

Die 19 besten Tipps wie Sie Ihrem Hund die Angst vor der Sylvesterknallerei nehmen

Was für Menschen ein schöner Brauch, ist für Tiere sehr oft eine Qual. Schließlich verstehen diese ja auch nicht, was der Trubel soll. Und was kann schrecklicher, furchteinflößender sein, als etwas, das man nicht kennt und nicht einzuschätzen weiß?

Wie aber können Sie Ihrem Tier die Angst vor dem Silvestergeschehen nehmen oder diese zumindest mindern?

Es gibt spezielle Trainingsprogramme (speziell auch von der Polizei und dem Militär genutzt, um Hunde und Pferde „schussfest“ zu machen), die aber kaum in einer Hundeschule angeboten werden. Langfristig (also nicht erst zwei Tage vor Silvester) können Sie jeden Hund aber auch selbst an bestimmte Geräusche gewöhnen. Erfahrene Hundetrainer werden Ihnen dazu bestimmt so manchen Tipp geben können.

Helfen Sie Ihrem Liebling auch dieses Sylvester Angst- und Stressfrei zu überstehen

Hier sind die 19 besten Tipps, die helfen können, dass Ihr Hund auch die bevorstehende Silvesterknallerei unbeschadet übersteht.

  1. Sie leben in einer größeren Stadt? Dann wird die Knallerei bestimmt besonders schlimm und lautstark sein. Eventuell haben Sie aber die Möglichkeit Silvester bei Verwandten oder Freunden in einer ländlichen Region zu verbringen. Dort wird es bestimmt ein wenig ruhiger zugehen und das abschießen von Raketen und Böllern wahrscheinlich nicht die halbe Nacht andauern.
  2. Eine weitere Möglichkeit dem Silvester-Rummel zu entgehen: Machen Sie mit Ihrem Hund einen Kurzurlaub in einer dünn besiedelten ländlichen Region, besser noch in einer Ferienwohnanlage, die speziell auf Gäste mit vierbeinigen Begleitern ausgerichtet sind.
  3. Lasten Sie Ihren Hund tagsüber so gut wie nur möglich aus, damit er am Abend müde, ja fast schon erschöpft ist. Machen Sie mit Ihrem Vierbeiner am frühen Morgen des Silvestertages einen ausgedehnten Spaziergang, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit von Knallern erschreckt zu werden am geringsten. Später – gegen Mittag und in den Abendstunden – dann nur noch kleinere Gassirunden drehen, die auf die Nähe Ihres Wohnhauses beschränkt bleiben. So hat Ihr Hund das sichere Gefühl jederzeit schnell nach Hause flüchten zu können.
  4. Leider beginnt es mit der Knallerei ja nicht erst in der Silvesternacht, sondern oftmals schon Stunden oder gar Tage zuvor und wird – meist von Jugendlichen, die am Silvesterabend nicht all ihr Pulver verschießen konnten – oft auch noch ein paar Tage lang im neuen Jahr fortgesetzt . Umgehen Sie an diesen Tagen das Stammrevier Ihres Hundes, denn einen dort erlittenen heftigen Schreck würde mit Sicherheit nicht mehr vergessen.
  1. Auch wenn Sie Ihren Hund normalerweise frei laufen lassen können – an den Tagen vor und nach Silvester sollten Sie dies keinesfalls tun. Jedes Jahr wieder werden verängstigte Hunde aufgelesen. Durch Knaller total erschreckt, laufen sie in ihrer Panik u. U. weit weg, verlieren die Orientierung, oder sie getrauen sich wegen der anhaltenden Knallerei nicht auf ihrer Fährte zurück.
  2. Haben Sie einen Wald, einen größeren Park oder Felder in der Nähe Ihrer Wohnung? Dann sollte es dort an diesen Tagen am sichersten sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Wald oder auf einem Feld herum gezündelt wird, ist doch relativ gering.
  3. Wenn Sie keine der vorerwähnten Auslaufmöglichkeiten für Ihren Hund in unmittelbarer Nähe haben, so machen Sie sich die Mühe Ihren Vierbeiner ins Auto zu packen und eben zu einem geeigneten Ort zu fahren, an dem sich Ihr Tier austoben kann ohne dass dabei mit schlimmen Überraschungen gerechnet werden muss.
  4. Sie haben Jalousien an den Fenstern Ihrer Wohnung? Dann schließen Sie diese (auch schon an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr) sobald es abends dunkel wird. Dies dämmt das Böller-Krachen zumindest ein wenig und Ihr Hund erschreckt sich dann nicht zudem auch noch an den ungewohnten, verschiedenen, z. T. extrem grellen Lichtreflexen.
  5. Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund nicht ungewollt in seiner Angst bestärken. Übertriebenes Streicheln und Zureden – also extrem abweichend von den sonst üblichen Umgangsformen – kann u. U. genau das Gegenteil bewirken. Ihr Hund erkennt sehr schnell den Unterschied und ist dann besonders wachsam und misstrauisch.
  6. Sie können auch versuchen Ihren Vierbeiner zu bluffen: Versuchen Sie bei jedem Böller den Sie hören dem Tier Ihre (vorgespielte) Freude zu vermitteln. Doch strengen Sie sich dabei an, damit Ihnen Ihr Vierbeiner dies auch wirklich abnimmt: „Oh das ist ein ungefährliches und schönes Ereignis…“. Nach Darlegung von Hundetrainern hat diese Methode schon oft geholfen.
  7. Ihr Hund sollte auf jeden Fall wissen – sehen und spüren -, dass Sie für ihn da sind. Daher: Geben Sie ihm die Möglichkeit, in Ihrer Nähe zu sein. Schenken Sie ihm besondere Aufmerksamkeit, wenn er etwa mit Ihnen kuscheln möchte oder Sie vielleicht zum Mitspielen auffordert, aber vermitteln Sie nicht das Gefühl, dass der Tag/Abend in irgendeiner Weise ungewöhnlich sei und besondere Vorsicht oder Wachsamkeit angebracht ist.
  1. Insbesondere bei kleinrassigen Hunden hilft es oftmals auch, wenn sie sich mit Frauchen oder Herrchen unter einer Decke verstecken können. Nähe und wohlige Wärme wirken auf jeden Fall beruhigend.
  2. Bei größeren Vierbeinern können Sie mit Beschäftigungen wie beispielsweise „Kräftemessen“, Leckerlies suchen oder Rapportier-Spiele u. ä. für Ablenkung sorgen.
  3. Geben Sie Ihrem Hund etwas, das ihn auf andere Weise von seiner Angst ablenkt – zum Beispiel einen gefüllten Futterball, oder am besten etwas zum Kauen, denn gerade letzteres hilft Ihrem Hund auf natürliche Weise Stress abzubauen. Ein Knochen oder ein stabiles Stofftier, auf dem herum gekaut werden kann, hat schon vielen Hunden geholfen, mit der durch ungewohnte Situationen aufgetretenen Angst besser zurecht zu kommen.
  4. Versuchen Sie die Geräusche, die von der Knallerei ins Haus dringen, so gut wie möglich zu überdecken (CD mit beruhigender Musik, Radio oder Fernseher). Aber bitte in einer Lautstärke, die Ihren Hund nicht zusätzlich stresst – Sie wissen ja, Hunde und Katzen haben ein wesentlich sensibleres Hörvermögen als wir Menschen.
  5. Auch wenn es schwer fällt – am wichtigsten ist es selbst Ruhe zu bewahren und diese auch auszustrahlen, denn Hunde sowohl auch Katzen haben ein sehr feines Gespür für unser Befinden und werden davon beeinflusst. Wenn Sie selbst ruhig und gelassen bleiben, passt sich Ihr vierbeiniger Mitbewohner Ihrem Verhalten weitgehend an.
  6. Sie sind zu Silvester bei Freunden eingeladen? Nehmen Sie Ihren Hund besser nicht mit auf solche Feierlichkeiten, bei denen es voraussichtlich hoch her geht. Auch wenn Ihr Hund gut erzogen ist – ein fremdes Umfeld, fremde Gesichter, eventuell alkoholbedingtes Fehlverhalten des einen oder anderen Party-Teilnehmers, zu laute Musik und eine fehlende Rückzugsmöglichkeit können u.U. die Stressgrenze Ihres Tieres übersteigen und bei diesem eine Reaktion ungeahnter Art auslösen.
  7. An einem solchen Tag sollten Sie Ihre Fellnase aber auch nicht alleine Zuhause lassen – sagen Sie lieber eine Einladung ab, das sind Sie Ihrem Vierbeiner schuldig.
  8. Noch einen abschließenden Tipp, der jedoch als letzte Möglichkeit in Betracht kommen sollte um Ihrem Vierbeiner bei extremen Stressgegebenheiten beizustehen oder solchen vorhersehbaren Situationen rechtzeitig entgegenzuwirken: Es gibt eine Reihe von pflanzlichen Beruhigungsmitteln die weitgehend unbedenklich auch Katzen sowie Hunden verabreicht werden können. Dazu sollten Sie sich aber in jedem Fall von einem Tierarzt oder zumindest in einer Apotheke beraten zu lassen.



    Die Chipzentrale wünscht Ihnen und Ihren Vierbeinern einen ruhigen, möglichst stress- und angstfreien Wechsel ins neue Jahr!
Keiner muss sich dieses Sylvester verstecken!